besondere einsaetze

MEO-Übung

Am vergangenen Samstag (11.11.2017) fand eine Alarmierungs- und Kommunikationsübung der Bereitschaft II der Bezirksregierung Düsseldorf statt. Die Bereitschaft setzt sich aus Einheiten der Städte Mülheim, Essen und Oberhausen (daher der Name MEO Bereitschaft) zusammen und besteht zu einem überwiegenden Teil aus Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehren der drei genannten Städte.

Die Bereitschaft wird bei Großschadenslagen wie z.B. Waldbränden, Hochwasser, Großbränden, etc  innerhalb aber auch außerhalb von NRW eingesetzt. Im Regierungsbezirk Düsseldorf gibt es insgesamt fünf derartige Feuerwehrbereitschaften.

Die Bereitschaft II besteht aus fünf Löschzügen. Der vierte Zug wird durch die Feuerwehr Mülheim und damit zum großen Teil durch die Löschzüge Broich und Heißen gestellt.

Ziel der aktuellen Übung war es, den neuen Bereitstellungsraum der Bereitschaft auf dem Gelände der Essener Hauptfeuerwache an der Eisernen Hand zu testen. Der bisherige Bereitstellungsraum am Hesselbruch steht zukünftig nicht mehr zur Verfügung. Daher war es wichtig, die Anfahrt zur neuen Örtlichkeit sowie die Aufstellung auf dem Gelände zu trainieren. Darüber hinaus wurde die Kommunikation zwischen den einzelnen Zügen in Zusammenhang mit dem neuen Digitalfunk geübt.

Die Bereitschaft II auf dem Hof des Ausbildungszentrums der Feuerwehr EssenGegen 09:00 Uhr rückte der Mülheimer Zug, bestehend aus einem MTF der Berufsfeuerwehr als ELW, dem LF20 KatS des Löschzuges Heißen, dem HLF 20/6 und dem MTF des Löschzuges Heißen im Verband nach Essen ab. Vor Ort in Essen wurden die knapp 150 Teilnehmer der Übung durch den stellvertretenden Leiter der Feuerwehr Essen Thomas Lembeck begrüßt. Der Logistik-Zug sorgte für die Verpflegung der Teilnehmer. Zum Abschluss der Übung verlegte sich die komplette Bereitschaft dann zum bisherigen Bereitstellungsraum in den Essener Norden. Dort war dann das offizielle Ende der MEO-Übung. Die Mülheimer Kräfte nutzen die Möglichkeit, um das Fahren im Verband auf dem Rückweg zum Standort weiter zu trainieren. Dies war aus Mülheimer Sicht ein weiteres wichtiges Ziel des Tages. Daher wechselten sich im Verlauf der gesamten Übung regelmäßig die Maschinsten auf den Fahrzeugen ab, um so möglichst vielen Kameraden mit entsprechender Qualifiaktion die Möglichkeit zu geben, das Fahren im Verband mit Sonder- und Wegerechten zu üben.

 

Gegen 13:30 Uhr erreichten die 25 Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Mülheim und die zwei Kollegen der Berufsfeuerwehr wieder die Hauptfeuerwache in Mülheim und konnten ins wohlverdiente Wochenende gehen.

on 12 November 2017
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