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Die nachfolgenden Informationen stammen von der offiziellen Seite der Feuerwehr Mülheim an der Ruhr!
Informationen zu weiteren Themen sowie Kontaktmöglichkeiten finden sie auf dieser Seite: www.feuerwehr-muelheim.de

Feuerlöscher

Zu Hause verbergen sich oft irgendwo im Keller noch alte Löscher und verstauben im Laufe der Jahre. Am Arbeitsplatz sind die Vorschriften strenger. Da müssen die Feuerlöscher an bestimmten Stellen deutlich sichtbar angebracht werden und sie müssen jederzeit frei zugänglich sein. Sind sie nicht auf den ersten Blick zu entdecken, ist der Betrieb verpflichtet, mit deutlichen Zeichen auf sie hinzuweisen. 

 

Außerdem müssen die Handfeuerlöschgeräte, so heißen Feuerlöscher im Fachjargon, regelmäßig gewartet und geprüft werden. Damit sie im Notfall auch wirklich funktionieren, sollte man das auch seinen Löschern zu Hause gönnen. Eine Pflicht für Feuerlöscher im privaten Bereich gibt es in NRW nicht mehr. Feuerlöscher, deren Vorhaltung durch Gesetz und / oder Verordnung bestimmt ist, müssen alle zwei Jahre einer Prüfung durch einen Sachkundigen nach DIN EN3 unterzogen werden. Selbiges gilt entsprechend für "eingesetzte" (teil- oder restentleerte) Feuerlöscher. Empfehlenswert ist dies auch für privat beschaffte Feuerlöscher (zum Beispiel im Pkw mitgeführte).

Bevor man sich überhaupt einen Löscher anschafft, sollte jeder seine Wohnung mit Rauchwarnmeldern ausstatten. Jedes Jahr sterben rund 600 Personen durch giftige Brandgase. Die Brandausbruchzeit liegt meistens zwischen 23 Uhr abends und 7 Uhr morgens, das heißt zur Schlafenszeit.

Da nützen Feuerlöscher auch nichts mehr!

Wir empfehlen batteriebetriebene Rauchwarnmelder nach DIN 14604, die mit dem VdS-Zeichen (Verband der Schadenversicherer) gekennzeichnet sind. Pro Etage sollte mindestens ein Gerät installiert werden. Am wichtigsten sind Schlafräume und das Wohnzimmer. Hier finden Sie Tipps zum Thema Rauchmelder.

Zu Hause verbergen sich oft irgendwo im Keller noch alte Löscher und verstauben im Laufe der Jahre. Am Arbeitsplatz sind die Vorschriften strenger. Da müssen die Feuerlöscher an bestimmten Stellen deutlich sichtbar angebracht werden und sie müssen jederzeit frei zugänglich sein. Sind sie nicht auf den ersten Blick zu entdecken, ist der Betrieb verpflichtet, mit deutlichen Zeichen auf sie hinzuweisen. 

 

Außerdem müssen die Handfeuerlöschgeräte, so heißen Feuerlöscher im Fachjargon, regelmäßig gewartet und geprüft werden. Damit sie im Notfall auch wirklich funktionieren, sollte man das auch seinen Löschern zu Hause gönnen. Eine Pflicht für Feuerlöscher im privaten Bereich gibt es in NRW nicht mehr. Feuerlöscher, deren Vorhaltung durch Gesetz und / oder Verordnung bestimmt ist, müssen alle zwei Jahre einer Prüfung durch einen Sachkundigen nach DIN EN3 unterzogen werden. Selbiges gilt entsprechend für "eingesetzte" (teil- oder restentleerte) Feuerlöscher. Empfehlenswert ist dies auch für privat beschaffte Feuerlöscher (zum Beispiel im Pkw mitgeführte).

Bevor man sich überhaupt einen Löscher anschafft, sollte jeder seine Wohnung mit Rauchwarnmeldern ausstatten. Jedes Jahr sterben rund 600 Personen durch giftige Brandgase. Die Brandausbruchzeit liegt meistens zwischen 23 Uhr abends und 7 Uhr morgens, das heißt zur Schlafenszeit.

Da nützen Feuerlöscher auch nichts mehr!

Wir empfehlen batteriebetriebene Rauchwarnmelder nach DIN 14604, die mit dem VdS-Zeichen (Verband der Schadenversicherer) gekennzeichnet sind. Pro Etage sollte mindestens ein Gerät installiert werden. Am wichtigsten sind Schlafräume und das Wohnzimmer. Hier finden Sie Tipps zum Thema Rauchmelder.

Welcher Feuerlöscher ist der Richtige für mich und wo soll er hängen?

Heutzutage werden überall im Haus Kunststoffe verbaut. Da hat Wasser eine zu geringe Löschwirkung. Pulverlöscher sind universell, für alle Brandklassen einsetzbar. Sie haben aber den Riesennachteil, dass ein Kilogramm Löschpulver die Oberfläche eines Fußballplatzes bedecken kann und feiner als Staub ist.

Löscht man mit Pulver, ist die Wohnung danach stark verschmutzt und der Löschschaden höher als der eigentliche Brandschaden. Außerdem sind Pulverlöscher von ungeübten Laien schwer einzusetzen. Beim Löschen wird die Sicht durch die Pulverwolke sehr behindert und man sieht nicht, wohin man spritzt.

Aus diesen Gründen werden für zu Hause Schaumlöscher empfohlen. Sie sind für Brände von festen und flüssigen Stoffen zugelassen, haben eine hohe Löschleistung und der Löschmittelschaden bleibt auf den Brandherd begrenzt. Andere Bereiche werden nicht verschmutzt. Außerdem ist er einfach von Laien zu bedienen.

Ein Handfeuerlöscher mit 6 Litern Löschmittel ist empfehlenswert, da kleinere Löscher eventuell zur Brandbekämpfung nicht ausreichen und größere Geräte von schwächeren Personen schwer zu handhaben sind.

Anbringen sollte man sie im Wohnbereich, auf dem Weg zum Ausgang, zum Beispiel im Flur. Warten lassen sollte man sie mindestens alle zwei Jahre durch anerkannte Betriebe. Die findet man in den Gelben Seiten unter "Feuerlöscher, Feuerlöschanlagen".

Wann wurde er zum letzten Mal geprüft?

Die Geräte müssen zugelassen sein, was durch die Zulassungs-Nummer auf dem Löscher vermerkt ist. Hierdurch übernimmt der Hersteller die Gewähr, dass das Gerät beim Kauf in Ordnung ist. Feuerlöscher im gewerblichen Bereich müssen regelmäßig, mindestens alle zwei Jahre, von einem Sachkundigen geprüft werden. Man erhält eine Prüfplakette oder einen Prüfbericht, der gut aufgehoben werden sollte. Sollte es zu einem Schadensfall kommen, der bei einer Versicherung geltend gemacht wird, kann diese so einen Bericht fordern. Auch Feuerlöscher im Privatbereich sollten regelmäßig von einem Sachkundigen überprüft werden.

Einmal benutzte Feuerlöscher dürfen nicht wieder aufgehängt werden und müssen beim Wartungsdienst neu befüllt werden.

Wie viele Brandklassen gibt es?

Wer sich einen Feuerlöscher mal näher betrachtet, bemerkt, dass Löscher nicht gleich Löscher ist. Je nachdem, was in Brand geraten ist, werden sie in mittlerweile fünf Brandklassen A, B, C, D und F eingeteilt, die auch auf dem Feuerlöscher selbst angegeben sind.

Klasse A:  
Brände fester Stoffe, die hauptsächlich aus organischem Material bestehen (zum Beispiel Holz, Papier, Stroh, Textilien, Kohle).

Klasse B:  
Brände von flüssigen oder flüssig werdenden Stoffen (zum Beispiel Benzin, Öle, Fette, Lacke, Teer, Alkohol).

Klasse C:  
Brände von Gasen (zum Beispiel Methan, Propan, Wasserstoff, Acetylen).

Klasse D:
Brände von Metallen (insbesondere brennbare Leichtmetalle wie Magnesium und Aluminium sowie Natrium und Kalium).

Klasse F:  
Brände von Speiseölen/-fetten (pflanzliche oder tierische Öle und Fette) in Pfannen, Friteusen und anderen Kücheneinrichtungen.

Unterschiedlich wie die Brandklassen sind auch die Löschmittel.

Löschmittel  Brandklassen
Wasser A
Schaum A, B
ABC-Pulver A, B, C
D-Pulver D
Kohlendioxid B
Fettbrandmittel F

Welches Löschmittel ein Feuerlöscher enthält, ist wie die jeweilige Brandklasse auf dem Löscher vermerkt - beispielsweise "6 Liter Schaum, Brandklasse A, B".

Wie funktioniert ein Feuerlöscher überhaupt?

Feuerlöscher enthalten Löschmittel, welche durch Überdruck ausgestoßen und direkt in die Flammen gehalten werden. Hier unterscheidet man Dauerdrucklöscher, die durch ein Treibgas im Behälter Druck erzeugen, Aufladelöscher, wo der Druck aus einer separaten außen- oder innenliegenden Treibgasflasche kommt und Gaslöscher, wo das Löschmittel gleichzeitig ein Treibgas ist.

Die Wirksamkeit eines Feuerlöschers hängt entscheidend von der richtigen Handhabung ab. Grundsätzlich können nur Entstehungsbrände (zum Beispiel bei Papierkörben, Fernseher, Computer und so weiter) erfolgreich bekämpft werden. Sobald sich der Brand innerhalb eines Raumes ausgebreitet hat, entwickelt er so hohe Temperaturen und giftige Rauchgase, dass ein Bekämpfen mittels Feuerlöscher nicht mehr möglich ist.

Auf jedem Feuerlöscher ist durch einfache Symbole beschrieben wie dieser in Betrieb genommen wird. Jeder Feuerlöscher hat eine gesicherte Auslösevorrichtung. Es handelt sich meistens um eine mit Plombendraht befestigte gelbe Sicherheitslasche, die ein unbeabsichtigtes Inbetriebnehmen des Feuerlöschers verhindert. Nach Abziehen der Lasche muss bei Aufladelöschern eventuell noch ein Schlagknopf betätigt werden. Beim Auslösen des Bedienhebels am Schlauch oder direkt am Gehäuse strömt das Löschmittel aus. Dabei ist der Löschstrahl auf den Brandherd zu richten.

Machen Sie sich im Vorfeld mit der Bedienung des Feuerlöschers vertraut. Im Zweifelsfall wenden Sie sich an einen Feuerlöscher-Wartungsdienst oder Ihre Feuerwehr.

Bei Bränden nahe elektrischer Anlagen muss unbedingt der auf dem Löscher angegebene Sicherheitsabstand gewahrt werden. Bei einem Kohlendioxidlöscher muss beachtet werden, dass das austretende Gas den Sauerstoff verdrängt, was in engen schlecht belüfteten Räumen ein Atemschutzgerät erforderlich macht.

Wann soll ich noch selbst löschen oder lieber die Feuerwehr holen?

Feuerlöscher dienen zur wirksamen Bekämpfung von Entstehungsbränden. Das bedeutet, dass nur kleine und in der Entstehung befindliche Brände auch von Laien erfolgreich gelöscht werden können.

Die wenigsten Menschen haben einen Löscher schon mal in der Hand gehabt, geschweige denn richtig mit ihm den Ernstfall geübt. Im Notfall wissen sie weder wo er hängt, noch wie er genau funktioniert.

Unser Tipp: Öfter mal die Gebrauchsanweisung durchlesen und wenn der Arbeitgeber eine Brandschutzschulung anbietet, unbedingt teilnehmen!

Im Brandfall grundsätzlich immer sofort die Feuerwehr alarmieren. Als Laie kann man schlecht einschätzen, ob man das Feuer wirklich selbst ausbekommt. Löscht man aber erst selbst und merkt, dass man es nicht schafft und ruft dann erst die Feuerwehr, ist es meistens schon zu spät.

Was tun, wenn's brennt?

Wenn im Zimmer ein Brand ausbricht, schließen Sie das Fenster und verlassen das Zimmer. Dabei müssen Sie die Tür hinter sich schließen, Anwesende warnen und die Feuerwehr rufen. Keine Zeit mit Löschversuchen verlieren, wenn der Brand nicht sehr klein ist.

Da die giftigen Gase nach oben steigen, müssen Sie sich bei Rauchentwicklung nah über dem Boden bewegen, und versuchen, das Gebäude zu verlassen. Falls das nicht möglich ist, suchen Sie einen Fluchtraum auf. Orientieren Sie sich an den Leitsystemen, die sich in modernen Gebäuden in Bodennähe und zusätzlich an den Wänden befinden. Zuhause werden Sie so was kaum haben, aber da kennen Sie sich aus und wissen, wie Sie am schnellsten nach draußen kommen.

Wenn es außerhalb des Raums brennt, Türgriff anfassen - wenn er heiß ist, Tür nicht öffnen! Türspalten mit nassen Tüchern abdichten, sich ans offene Fenster stellen und um Hilfe rufen. Nicht hinausspringen.

Wie lösche ich richtig?

Außen: Immer in Windrichtung löschen, damit einem Rauch, Feuer und Löschmittel nicht entgegen kommen.

Generell: Immer an die Wurzel des Feuers und von vorn nach hinten löschen. Gerät in einem Zug leeren. Bei Löschabbruch gegebenenfalls Tür schließen und an die Möglichkeit von Rückzündungen denken.

1. Immer mit Wind oder Strömungsrichtung ablöschen

2. Flächenbrände von unten nach oben und von vorne nach hinten ablöschen

3. Tropfbrände immer von oben nach unter ablöschen

4. Einsatz von mehreren Löschern immer gleichzeitig

5. Rückzündung beachten

 

Einmal benutzte Feuerlöscher dürfen nicht wieder aufgehängt werden und sollten unverzüglich beim Wartungsdienst neu befüllt werden.

Für weitere Fragen können Sie sich gerne an uns wenden.

Welche Prüffristen gelten für Feuerlöscher?

Feuerlöscher, deren Bereithaltung durch Gesetze oder aufgrund von anderen Vorschriften oder Auflagen zwingend vorgegeben sind, sind vom Besitzer in gebrauchsfähigem Zustand zu erhalten. Sie unterliegen den nach Norm genannten Prüffristen wie in der Tabelle unten aufgeführt.

Aber auch freiwillig, für den privaten Bereich beschaffte Feuerlöscher, sollten regelmäßig geprüft werden. Nur so können Sie sicher sein, dass diese im Ernstfall auch funktionieren.

Grundsätzlich gilt:

  • Feuerlöscher sind nach spätestens zwei Jahren auf Gebrauchsfähigkeit zu überprüfen.
  • Eine sicherheitstechnische Überprüfung ist ebenfalls erforderlich. Die Fristen richten sich nach der Bauart des Feuerlöschers und nach der Art des verwendete Löschmittels.                                                                                
  • Die Behälter von Dauerdrucklöschern sind alle zehn Jahre zu untersuchen (TÜV).

Rechtliche Grundlagen: 

  • Druckbehälter, Technische Regeln: TRB 801 Nr. 18
  • DIN 14406: Tragbare Feuerlöscher
  • Europäische Norm EN 3
  • Druckbehälterverordnung (DruckbehV) 

 

Quelle: https://www.muelheim-ruhr.de/cms/feuerloescher.html

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