Antrag

Mitglied werden

"Wir zeigen 112% Einsatz für Mülheim!"

plakat1... ist das Mülheimer Motto zur Mitgliederwerbung. Im Folgenden haben wir einige Informationen über die Mitgliedschaft bei uns aufgelistet.

Grundsätzlich kann jede Frau und jeder Mann zwischen 18 und 67 Jahren Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr werden. Der Wohnort muss innerhalb der Stadtgrenzen von Mülheim an der Ruhr liegen und du musst körperlich für den Feuerwehrdienst geeignet sein (dies ist im Normalfall jeder gesunde Mensch). Eine entsprechende ärztliche Untersuchung findet vor der Aufnahme statt. Teamgeist sollte für dich kein Fremdwort sein. Die Feuerwehr unterscheidet dabei nicht nach Hautfarbe, Religion oder Herkunft - im Einsatz, in der Hilfe für unsere Mitmenschen sind wir alle gleich.

 

Wenn du noch nicht volljährig bist, dann wäre vielleicht eine Mitgliedschaft in der Jugendfeuerwehr interessant für dich.

 

"Wir zeigen 112% Einsatz für Mülheim!"

plakat1... ist das Mülheimer Motto zur Mitgliederwerbung. Im Folgenden haben wir einige Informationen über die Mitgliedschaft bei uns aufgelistet.

Grundsätzlich kann jede Frau und jeder Mann zwischen 18 und 67 Jahren Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr werden. Der Wohnort muss innerhalb der Stadtgrenzen von Mülheim an der Ruhr liegen und du musst körperlich für den Feuerwehrdienst geeignet sein (dies ist im Normalfall jeder gesunde Mensch). Eine entsprechende ärztliche Untersuchung findet vor der Aufnahme statt. Teamgeist sollte für dich kein Fremdwort sein. Die Feuerwehr unterscheidet dabei nicht nach Hautfarbe, Religion oder Herkunft - im Einsatz, in der Hilfe für unsere Mitmenschen sind wir alle gleich.

 

Wenn du noch nicht volljährig bist, dann wäre vielleicht eine Mitgliedschaft in der Jugendfeuerwehr interessant für dich.

 

Wie viel Zeitaufwand muss ich mitbringen?

Die Löschzüge führen normalerweise alle 14 Tage freitags abends ihren Übungsdienst durch. Darüber hinaus fallen über das Jahr verteilt einige Sonderdienste wie Öffentlichkeitsarbeiten, Veranstaltungen, etc an. 

Die Einsätze sind natürlich nie planbar. Durchschnittlich werden wir ca. 25 mal im Jahr alarmiert.
Selbstverständlich ist eine hunderprozentige Dienstbeteiligung unmöglich. Wir erwarten aber schon eine regelmäßige Teilnahme, insbesondere am Übungsdienst. 

Was bekomme ich dafür?

Freiwillige Feuerwehr ist Ehrenamt, eine Bezahlung können wir also nicht bieten. Allerdings bieten wir Kameradschaft, Freundschaft, kostenloses neues Wissen und Können, das andere nicht haben und das Gefühl zu einer Gemeinschaft zu gehören, welche oftmals eigene Wünsche für die Sorgen anderer zurückstellt, und dafür ein hohes Ansehen genießt.

Wie ist das mit Einsätzen während meiner Arbeitszeit?

Jeder Angehörige wird während eines Einsatzes von der Arbeit freigestellt. Dies ist im nordrhein-westfälischen Gesetz über den Brandschutz, die Hilfeleistung und den Katastrophenschutz (BHKG) geregelt. Der Arbeitgeber ist verpflichtet, Lohn/Gehalt weiterzuzahlen und kann sich den Verdienstausfall auf Antrag von der Stadt Mülheim an der Ruhr wiederholen. Auch wenn die Gesetzeslage eindeutig ist, raten wir jedem Interessenten dringend mit seinem Arbeitgeber im Vorfeld zu sprechen, unter welchen Voraussetzungen ein Verlassen des Arbeitsplatzes möglich ist und wann nicht.

Ihr habt mich überzeugt! Was muss ich jetzt tun? Wie läuft die Aufnahme ab?

Ja nach Wohnort nimmst du Kontakt mit der entsprechenden Zugführung in Broich oder Heißen auf. Solltest du nicht genau wissen, zu welchem Löschzug du "gehörst" kannst du dich auch beim zuständigen Sachgebietsleiter der Berufsfeuerwehr unter ff@muelheim-ruhr oder 0208/455-3743 melden. Die Zugführung wird sich dann umgehend bei dir zurückmelden und dir mitteilen, wann der nächste Übungsdienst stattfindet, an dem du teilnehmen kannst. Zunächst nimmst du an 3 bis 4 Diensten ganz unverbindlich als Beobachter teil, um dir ein Bild von der Feuerwehr zu machen. In kleinerem Rahmen kannst du auch schon mal aktiv mitmachen. Solltest du nach dieser Zeit dann von der Feuerwehr überzeugt sein, gibst du einfach deinen Aufnahmeantrag bei deiner Zugführung ab und wirst offiziell aufgenommen und eingekleidet. Die Aufnahme erfolgt zunächst für sechs Monate auf Probe. Innerhalb der Probezeit erfolgt eine ärztliche Untersuchung, um deine Feuerwehr- und Atemschutztauglichkeit zu bestimmen. Außerdem musst du ein erweitertes Führungszeugnis einrichen. Eine Teilnahme an Einsätzen während der Probezeit ist leider noch nicht möglich. wenn alle Unterlagen bis zum Ende der sechs Monate eingetroffen ist, wird deine Probezeit offiziell beendet und du wirst zum Feuerwehrmann befördert. Nun kannst du auch an Einsätzen teilnehmen. 

Wie läuft die ärztliche Untersuchung ab?

Es erfolgt eine arbeitsmedizinische Untersuchung, die deine Feuerwehrtauglichkeit bestätigen soll. Zur Untersuchung gehören u.a. ein Hör- und Sehtest, sowie ein Belastungs-EKG. Gleichzeitig wird deine Atemschutztauglichkeit überprüft. Im Gegensatz zur Berufsfeuerwehr wird bei der Freiwilligen Feuerwehr Mülheim keine volle Atemschutztauglichkeit nach G 26/3 (also die Tauglichkeit zum Tragen von umluftunabhängigem Atemschutz) gefordert. Lediglich die allgemeine Tauglichkeit für den Feuerwehrdienst wird verlangt. Wir sind allerdings bemüht, dass möglichst viele Kameraden atemschutztauglich sind. Ein wenig sportliche Aktivitäten schaden also nicht.

 

Die Aufnahme ist erfolgt, wie geht es weiter?

Der nächste Schritt nach dem Eintritt in die Feuerwehr ist das Absolvieren des Grundausbildungslehrgangs. Hier lernst du die Grundlagen für deine Tätigkeit innerhalb der Freiwilligen Feuerwehr. Die Grundausbildung dauert ungefähr ein halbes Jahr und findet außerhalb der Ferien an jedem Dienstag Abend und Samstag statt. Im Anschluss an den Grundlehrgang erfolgt dann im zweiten Jahr der Funklehrgang und ggf. die Ausbildung zum Atemschutzgeräteträger.

Im weiteren Verlauf deiner Mitgliedschaft kannst du dich dann zum Truppführer oder zum Maschinisten (inkl. Erwerb Führerscheinklasse C) ausbilden lassen.

Auch eine Karriere als Führungskraft in der Freiwilligen Feuerwehr ist möglich. Hier besteht die Möglichkeit, dich bei geeigneter Qualifikation zum Gruppenführer oder danach zum Zugführer ausbilden zu lassen.

 

 

on 13 April 2016
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